Deine Quote einordnen und mögliche Gewinne berechnen

Updated November 2026
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Dezimalquoten verbinden die eingeschätzte Eintrittschance mit Brutto- und Nettogewinn bei Einzel- und Mehrfachwetten.

Wettzettel, Münzen und Fussball auf einem Holztisch vor alpinem Fenster

Quoten verstehen: Was Dezimalzahlen über Gewinn und Risiko aussagen

Eine Wettquote beschreibt, wie wahrscheinlich ein Buchmacher einen bestimmten Spielausgang einschätzt. Sie ist damit mehr als eine Zahl für die spätere Auszahlung: In ihr steckt eine Bewertung der Chance, dass ein Tipp eintritt. Eine niedrige Quote deutet auf ein Ergebnis hin, das als vergleichsweise wahrscheinlich gilt. Bei einer hohen Quote wird der Ausgang als weniger wahrscheinlich eingeschätzt. Diese Einschätzung ist keine Zusage, dass das Ergebnis tatsächlich eintritt.

Bei Sportwetten begegnen dir unterschiedliche Schreibweisen, darunter europäische, britische und amerikanische Quotenformate. In der Schweiz sind Dezimalquoten geläufig: Sie stellen die Quote als Zahl dar und lassen sich auf einen Blick vergleichen. Wichtig ist, das Format richtig zu erkennen, bevor du Werte nebeneinanderstellst. Eine Zahl kann je nach Darstellung etwas anderes bedeuten.

Die Beziehung zwischen Quote und eingeschätzter Chance lässt sich bei Dezimalquoten vereinfacht umkehren: Du teilst eins durch die Quote und multiplizierst das Ergebnis mit hundert. So entspricht eine Quote von 2,50 einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent. „Implizit“ bedeutet hier, dass die Quote eine Wahrscheinlichkeit nahelegt; sie beweist nicht, dass diese Chance objektiv genau so hoch ist. Der tatsächliche Spielverlauf bleibt offen, und die Einschätzung des Buchmachers kann sich von deiner eigenen unterscheiden.

Eine höhere Quote eröffnet einen höheren möglichen Gewinn, geht aber meist mit einem grösseren Risiko einher. Der Grund liegt in der Einschätzung: Wenn ein Ergebnis als weniger wahrscheinlich gilt, fällt die Quote dafür typischerweise höher aus. Wer sich von einer grossen Zahl allein leiten lässt, übersieht leicht, dass ein attraktiver möglicher Ertrag gerade mit einer geringeren erwarteten Eintrittschance verbunden sein kann. Eine Quote ist daher kein Qualitätsurteil über einen Tipp und erst recht keine Gewinngarantie.

Ein Quotenrechner für Wetten kann Zahlen übersichtlich darstellen und den Blick auf ihre Bedeutung lenken. Er ersetzt jedoch keine eigene Einschätzung des Ereignisses. Prüfe, welches konkrete Ergebnis die Quote betrifft, und vergleiche sie nur mit Werten, die dasselbe Ereignis und dieselbe Wettart abbilden. Ein Quotenvergleich kann Unterschiede sichtbar machen; aus einer höheren Zahl folgt für sich genommen weder ein besserer Tipp noch ein sicherer Vorteil.

Auch die rechtlichen Bedingungen gehören zur Einordnung. In der Schweiz dürfen Online-Sportwetten um Geld nur durch den Staat oder einen exklusiven Anbieter angeboten werden; ausländische Wettanbieter sind nicht zugelassen. Bei unbewilligten Online-Wetten riskierst du, deinen Einsatz zu verlieren. Im Streitfall gibt es zudem keine Garantie, dass ein ausländischer Anbieter einen Gewinn auszahlt. Für Sportwetten gilt ein Mindestalter von 18 Jahren.

Wetten sind keine Geldanlage und keine verlässliche Einkommensquelle. Glücksspiel kann süchtig machen. Setze deshalb nur Geld ein, dessen Verlust du dir leisten kannst, und versuche nicht, verlorene Einsätze durch höhere oder zusätzliche Wetten zurückzugewinnen. Das erhöht das Risiko, statt einen vorherigen Verlust verlässlich auszugleichen.

Quotenboosts bei Schweizer Wettanbietern

Bei Quotenboosts zählen die angehobene Quote, die verfügbaren Märkte und die Bedingungen: Prüfe vor dem Einsatz, für welche Wetten ein Boost gilt und ob Einsatz- oder Gewinnlimits greifen. Vergleiche ausserdem, wie gut sich passende Wetten mit den angebotenen Funktionen kombinieren lassen. Zahlungsmethoden, Mindesteinzahlung und Auszahlungsgeschwindigkeit zeigen, wie du dein Wettkonto nutzen kannst; Limits und Auszeiten geben dir zusätzliche Möglichkeiten, dein Spiel zu steuern.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
bet365 Hillside (Gibraltar Sports) LP Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage) 10 CHF Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill … Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Cash-out, Casino
Betovo — — — Revolut Quotenboosts, Livewetten, E-Sport, Casino
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa Cash-out, iOS-App
MalinaCasino — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte —
Bahigo Blue Pepper B.V. sofort bis 1 Stunde 10 € Visa, Mastercard, Crypto Livewetten, Virtuelle Sportarten, Casino, Live-Casino
Bettilt Lowell & Pruitt N.V. bis zu 2 Bankarbeitstage — — Livewetten, Casino, Live-Casino, Poker
Sportaza Rocketship Ventures S.R.L. do 3 dni roboczych / entro 3 giorni lavorativi 10 CHF Mastercard, Paysafecard, Skrill, Neteller Livewetten, Virtuelle Sportarten, Pferdewetten, Casino
PlayZilla — — 10 CHF Visa, Mastercard Livewetten, Virtuelle Sportarten, Pferdewetten, Casino
Cloudbet Halcyon Super Holdings B.V. unter 2 Minuten (90 % der Auszahlungen) — Bitcoin, Ethereum, Litecoin Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino

bet365

bet365 führt Quotenboosts als Teil seines Wettangebots und ergänzt sie um einen Wett-Konfigurator sowie Cash-out. Für Ein- und Auszahlungen stehen unter anderem Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard und Skrill bereit. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen werden in der Regel innerhalb von zwei Stunden bearbeitet; bei E-Wallets und Karten dauert es ein bis vier Stunden, bei Banküberweisungen ein bis zwei Werktage.

Betovo

Betovo bietet Quotenboosts neben Livewetten und E-Sport. Casino gehört ebenfalls zum Produktangebot. Für Zahlungen wird Revolut genannt. Selbstausschluss und eine Abkühlphase kannst du über den Kundensupport nutzen. Damit verbindet Betovo die geboosteten Quoten mit Live- und E-Sport-Wetten sowie einer Möglichkeit, das eigene Spiel zu unterbrechen.

Sporttip

Sporttip verbindet sein Sportwettenangebot mit Livewetten und Live-Statistiken; der Anbieter ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Eine iOS- und eine Android-App stehen bereit. Einzahlungen sind per TWINT, PostFinance und Kreditkarte möglich, die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen dauern fünf bis zehn Arbeitstage. Für Sporttip lassen sich separate Verlustlimiten pro Tag sowie für sieben und 30 Tage setzen; ausserdem gibt es freiwillige Spielsperren von einem bis 180 Tagen und unbefristete Spielsperren.

Jouez Sport

Jouez Sport bündelt Cash-out mit seiner Sportwetten-App für iOS; der Anbieter ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind mit TWINT und Visa möglich. Bei einem Auszahlungsantrag von Montag bis Donnerstag kann die Auszahlung bis zu drei Werktage dauern, bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag bis zu sechs Werktage.

MalinaCasino

MalinaCasino ermöglicht Einzahlungen ab 10 CHF und bietet PlayID sowie Kreditkarte als Zahlungsmethoden. Auszahlungen können bis zu drei Werktage dauern. Für die praktische Einordnung sind damit vor allem die Mindesteinzahlung, die beiden Zahlungswege und die angegebene Auszahlungsdauer relevant.

Bahigo

Bahigo stellt Livewetten und virtuelle Sportarten neben Casino und Live-Casino bereit. Als Zahlungsmethoden werden Visa, Mastercard und Crypto genannt. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 €, Auszahlungen erfolgen sofort bis innerhalb einer Stunde. Einsatz- und Verlustlimits, Auszeiten von einem, sieben, 30 oder 90 Tagen sowie ein Selbstausschluss für ein Jahr gehören zu den Spielerschutz-Tools.

Bettilt

Bettilt bietet Livewetten neben Casino, Live-Casino und Poker. Auszahlungen können bis zu zwei Bankarbeitstage dauern. Damit lässt sich Bettilt anhand der aufgeführten Produktbereiche und der angegebenen Auszahlungsdauer einordnen.

Sportaza

Sportaza führt Livewetten, virtuelle Sportarten und Pferdewetten sowie Casino. Als Zahlungsmethoden stehen Mastercard, Paysafecard, Skrill und Neteller bereit; die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Für Auszahlungen ist eine Dauer von bis zu drei Werktagen angegeben.

PlayZilla

PlayZilla umfasst Livewetten, virtuelle Sportarten und Pferdewetten sowie Casino. Für Einzahlungen werden Visa und Mastercard angeboten; die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF. Damit ist das Produkt über seine Wettbereiche und die genannten Zahlungsmethoden einzuordnen. Die virtuellen Sportarten und Pferdewetten ergänzen das Livewetten-Angebot innerhalb des aufgeführten Wettportfolios.

Cloudbet

Cloudbet bietet Livewetten und E-Sport neben Casino und Live-Casino. Die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Litecoin dienen als Zahlungsmethoden; 90 Prozent der Auszahlungen erfolgen innerhalb von weniger als zwei Minuten. Einzahlungslimits lassen sich täglich, wöchentlich und monatlich festlegen. Hinzu kommen eine Abkühlung von 24 Stunden bis drei Monate sowie Selbstausschlussoptionen von einem Jahr bis lebenslang.

Quotenboosts im Gesamtangebot einordnen

Entscheidend sind die konkreten Boost-Bedingungen und die dazu passenden Wettmärkte. Daneben können Zahlungswege, Auszahlungsdauer und Spielerschutz-Tools die Auswahl mitbestimmen. Bei den übrigen Anbietern geben die genannten Produktbereiche und Kontofunktionen Orientierung.

Einzelwetten berechnen: Einsatz, Brutto- und Nettogewinn

Bei einer Einzelwette hängt der mögliche Betrag nach einem richtigen Tipp von zwei Werten ab: dem Einsatz und der Quote. Der Einsatz ist der Betrag, den du auf das Ergebnis setzt. Für die Rechnung wird er mit der Quote multipliziert. Das Ergebnis ist der potenzielle Bruttogewinn:

Einsatz × Quote = Bruttogewinn

Vom Bruttogewinn wird anschliessend der eingesetzte Betrag abgezogen. So erhältst du den Nettogewinn:

Bruttogewinn − Einsatz = Nettogewinn

Der Nettogewinn bezeichnet also den Betrag, der über deinen Einsatz hinausgeht. Bei der Einordnung der Rechnung lohnt es sich, die beiden Grössen auseinanderzuhalten: Der Bruttowert entsteht aus der Multiplikation; der Nettowert berücksichtigt zusätzlich, dass der Einsatz bereits von dir stammt. Die Rechnung beschreibt einen möglichen Ausgang, keine Zusage. Wenn der Tipp nicht eintritt, ergibt sich daraus kein Gewinn.

So liest du die Rechnung

Angenommen, du kennst den Einsatz und die Quote für deinen Tipp: Zuerst multiplizierst du diese Werte. Danach ziehst du den Einsatz vom errechneten Bruttogewinn ab. Wer einen Quotenrechner für Sportwetten nutzt, sollte deshalb prüfen, welche Ergebnisgrösse angezeigt wird. Ein Wert kann den Bruttogewinn oder den Nettogewinn meinen; beide sind nicht dasselbe.

Einzelwette berechnen

  1. 1

    Bruttogewinn ermitteln

    Multipliziere deinen Einsatz mit der Quote des Tipps.

  2. 2

    Nettogewinn berechnen

    Zieh den ursprünglichen Einsatz vom Bruttogewinn ab, um den reinen Gewinn zu erhalten.

Manche Rechner zeigen neben dem Nettogewinn auch den gesamten Erlös an. Dieser umfasst den zurückfliessenden Einsatz und den Gewinn. Lies die Beschriftung sorgfältig, bevor du einen angezeigten Betrag als Gewinn einordnest. Die genaue Darstellung kann je nach Rechner unterschiedlich sein. Entscheidend ist, ob vom errechneten Betrag der ursprüngliche Einsatz bereits abgezogen wurde.

Für eine einzelne Wette bleibt die Rechnung übersichtlich. Bei mehreren Tipps, die zu Reihen verbunden sind, werden zusätzliche Angaben relevant: etwa die Quote jeder Auswahl, die Gesamtquote der Reihe, der Erlös sowie Netto- und Gesamtgewinn. Solche Ausgaben helfen, die Bestandteile einer Berechnung nachzuvollziehen; sie ändern nichts daran, dass ein angezeigter Betrag nur unter den Bedingungen des jeweiligen Wettscheins zustande kommt. Die Berechnung einer Einzelwette sollte deshalb nicht mit der Bewertung einer Quote oder der Gewinnbedingung einer Kombiwette verwechselt werden.

Eine rechnerisch hohe mögliche Auszahlung sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob ein Tipp wahrscheinlich ist oder ob sich eine Wette lohnt. Sportwetten sind keine Geldanlage und keine verlässliche Einnahmequelle. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du dir leisten kannst, und versuche nicht, verlorene Einsätze mit höheren oder zusätzlichen Wetten zurückzugewinnen; das erhöht das finanzielle Risiko.

In der Schweiz gilt für Sportwetten ein Mindestalter von 18 Jahren. Online-Wetten um Geld dürfen hier nur staatliche oder exklusiv zugelassene Anbieter anbieten; ausländische Wettanbieter sind nicht zugelassen. Bei unbewilligten Online-Wetten riskierst du, deinen Einsatz zu verlieren. Im Streitfall besteht bei ausländischen Wettanbietern zudem keine Garantie, dass Gewinne ausgezahlt werden. Ein Quotenrechner bewertet diese rechtlichen und finanziellen Risiken nicht, sondern führt lediglich die eingegebenen Werte rechnerisch zusammen.

Faire Quote, reale Quote und Value Bet richtig einordnen

Eine faire Quote lässt sich aus der angenommenen Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ergebnisses ableiten. Wird diese Wahrscheinlichkeit in Prozent angegeben, teilst du 100 durch den Prozentwert. Bei einer Einschätzung von 40 Prozent ergibt sich so eine faire Quote von 2,50. Sie bildet den rechnerischen Gegenwert der Wahrscheinlichkeit ab, ohne einen Abzug für die Marge eines Anbieters einzubeziehen.

Die reale Quote liegt darunter, wenn die faire Quote mit einem Faktor kleiner als eins multipliziert wird. Damit wird ein Teil des rechnerischen Werts einbehalten. Wie gross der Abstand ausfällt, ist nicht für alle Angebote gleich; die Bedingungen und Quoten können sich unterscheiden. Eine Quote allein verrät deshalb nicht, wie wahrscheinlich ein Ereignis tatsächlich ist. Sie zeigt zunächst, zu welchen Bedingungen der Anbieter eine Wette anbietet.

Für einen schnellen Vergleich kannst du eine Dezimalquote in eine implizite Wahrscheinlichkeit umrechnen: Du teilst eins durch die Quote und multiplizierst das Ergebnis mit 100. Bei 2,50 sind das 40 Prozent. Diese Zahl ist keine unabhängige Prognose. Sie steckt lediglich in der Quote und kann die Marge enthalten. Werden die impliziten Wahrscheinlichkeiten sämtlicher Ausgänge eines Marktes addiert, liegt die Summe deshalb über 100 Prozent.

Von einer Value Bet spricht man, wenn deine eigene Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit höher ist als die Annahme, die der Quote zugrunde liegt. Entscheidend ist also nicht, ob eine Quote hoch wirkt, sondern ob deine Einschätzung begründet und realistischer ist. Eine einzelne Abweichung beweist keinen Vorteil: Wahrscheinlichkeiten lassen sich nicht sicher vorhersagen, und eine eigene Einschätzung kann falsch sein. Ein Quotenschlüssel oder ein Rechner ersetzt diese Prüfung nicht.

Auch eine rechnerisch günstige Einschätzung verspricht keinen Gewinn und macht Sportwetten weder zu einer Geldanlage noch zu einem regelmässigen Einkommen. In der Schweiz dürfen nur bewilligte Angebote genutzt werden; ausländische Wettanbieter sind nicht zugelassen. Bei unbewilligten Online-Wetten riskierst du den Einsatz, und bei Streit mit einem ausländischen Anbieter besteht keine Garantie auf eine Auszahlung. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du dir leisten kannst, und versuche nicht, Verluste mit höheren oder zusätzlichen Wetten auszugleichen.

Kombiwetten: Gesamtquote und Gewinnbedingung berechnen

Bei einer Kombiwette werden mehrere Tipps zu einer einzigen Wette verbunden. Ihre Gesamtquote erhältst du, indem du die Quoten aller enthaltenen Ereignisse miteinander multiplizierst. Ein Rechner für Kombiwetten übernimmt diese Multiplikation, sobald du die Einzelquoten eingibst. Das Ergebnis zeigt, mit welcher Quote die gesamte Auswahl bewertet wird.

Die Rechnung lässt sich allgemein so ausdrücken: Quote des ersten Tipps × Quote des zweiten Tipps × weitere Einzelquoten = Gesamtquote. Mit jedem zusätzlichen Tipp verändert sich das Ergebnis der Multiplikation. Die Gesamtquote ist also nicht die Summe der Einzelquoten. Sie beschreibt die verbundene Wette und gilt nur für diese Zusammenstellung.

Entscheidend ist die Gewinnbedingung: Jeder Tipp muss richtig sein, damit die Kombinationswette gewinnt. Liegt auch nur eine Auswahl daneben, ist die gesamte Kombi verloren. Eine hohe Gesamtquote klingt auf den ersten Blick attraktiv, ändert aber nichts daran, dass sämtliche Tipps aufgehen müssen. Die Quote ist keine Zusage eines Gewinns und macht Sportwetten weder zu einer Geldanlage noch zu einer regelmässigen Einnahmequelle.

Eine Trixie wird manchmal mit einer Kombiwette verwechselt, weil darin ebenfalls mehrere Tipps vorkommen. Sie besteht jedoch aus drei Zweier-Kombinationen nach dem Prinzip „2 aus 3“ und zusätzlich aus einer Dreierkombination. Das sind mehrere getrennte Reihen mit eigenem Einsatz pro Reihe; der Gesamteinsatz entspricht dem Vierfachen dieses Reiheneinsatzes. Bei der gewöhnlichen Kombiwette gibt es dagegen eine einzige verbundene Wette, für die alle Tipps stimmen müssen. Die Berechnung einer solchen Trixie gehört deshalb zur Systemwette, nicht zur einzelnen Kombi.

In der Schweiz gilt für Sportwetten ein Mindestalter von 18 Jahren. Versuche nicht, verlorene Einsätze durch höhere oder zusätzliche Wetten zurückzugewinnen: Das erhöht das Risiko weiterer Verluste. Ausländische Wettanbieter dürfen ihre Dienste in der Schweiz nicht anbieten. Bei unbewilligten Online-Wetten kannst du deinen Einsatz verlieren; im Streitfall besteht zudem keine Garantie, dass ein Gewinn ausgezahlt wird.

Systemwetten berechnen: Teilkombinationen, Reihen und Bank

Bei einer Systemwette werden mehrere Tipps nicht zu einer einzigen Kombiwette verbunden. Stattdessen entstehen aus ihnen kleinere Kombinationen, die jeweils als eigene Reihe gespielt werden. Dadurch kann eine Reihe noch gewinnen, obwohl ein anderer Tipp falsch war. Welche Reihen entstehen und wie viele du bezahlst, hängt vom gewählten System ab.

Ein „2 aus 3“-System macht aus drei Tipps drei Zweier-Kombinationen: Jede mögliche Paarung der Tipps bildet eine eigene Reihe. Damit eine dieser Reihen gewinnt, müssen die beiden darin enthaltenen Tipps richtig sein. Ein falscher Tipp kann also eine oder mehrere Reihen kosten, während eine andere Kombination noch bestehen bleibt. Das unterscheidet das System von einer einzelnen Kombiwette, bei der alle Tipps richtig sein müssen.

Reihen und Gesamteinsatz

Für die Berechnung gibst du das System, die Quoten der einzelnen Tipps und den geplanten Gesamteinsatz ein. Der Rechner ordnet die Tipps den Reihen zu und weist für jede Reihe deren Einzelquoten, Gesamtquote und Erlös aus. Auch Netto- und Gesamtgewinn können angezeigt werden. Achte darauf, ob ein angezeigter Einsatz für eine Reihe oder für das gesamte System gilt: Bei mehreren Reihen setzt sich der Gesamtbetrag aus den einzelnen Reiheneinsätzen zusammen.

Die Zahl der Reihen beeinflusst diesen Gesamtbetrag. Werden weniger Tipps pro Kombination verwendet, entstehen mehr Einzelwetten. Bei gleichem Einsatz je Reihe steigt damit der Gesamteinsatz. Eine niedriger angelegte Kombination ist also nicht automatisch günstiger; entscheidend ist auch, wie viele Reihen das System daraus bildet.

Trixie veranschaulicht das Prinzip: Drei Tipps werden als „2 aus 3“ in drei Zweier-Reihen gespielt, dazu kommt eine Dreierkombination. Insgesamt sind es vier Reihen. Der Gesamteinsatz entspricht deshalb dem Vierfachen des Einsatzes je Reihe. Beim Yankee kommen zu den sechs Zweier-Reihen vier Dreier-Reihen und eine Viererkombination hinzu. Das ergibt elf Reihen. Lucky 15 enthält diese Bestandteile und ergänzt vier Einzelwetten, sodass insgesamt 15 Einzelwetten gespielt werden. Mehr Reihen bedeuten mehr einzelne Einsätze; sie sind kein Versprechen auf einen Gewinn.

Was eine Bank verändert

Bei manchen Systemen wird ein Tipp als Bank-Wette fest in jede Kombination eingebaut. Die übrigen Tipps bilden zusammen mit dieser Bank die einzelnen Reihen. Trifft die Bank nicht, verlieren sämtliche Kombinationen, in denen sie enthalten ist. Eine Bank ist deshalb kein Schutz vor Verlust, sondern ein Tipp, dessen Scheitern das ganze System treffen kann.

Ein Quotenrechner für Systemwetten hilft, die Reihen und den daraus entstehenden Einsatz vor der Abgabe sichtbar zu machen. Das Ergebnis bleibt jedoch von den tatsächlichen Spielausgängen abhängig. Sportwetten sind keine Geldanlage und keine verlässliche Einkommensquelle. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du dir leisten kannst; verlorene Einsätze mit höheren oder zusätzlichen Wetten zurückholen zu wollen, ist riskant. Für Sportwetten in der Schweiz musst du mindestens 18 Jahre alt sein.

Auch der rechtliche Rahmen gehört zur Entscheidung: Online-Geldspiele dürfen in der Schweiz nur von staatlichen oder anderen exklusiv zugelassenen Anbietern angeboten werden; ausländische Wettanbieter sind hier nicht zugelassen. Bei unbewilligten Online-Wetten kannst du deinen Einsatz verlieren. Bei Streit mit einem ausländischen Anbieter besteht zudem keine Garantie, dass ein Gewinn ausbezahlt wird. Die angezeigte Berechnung ändert daran nichts.

Was ist eine Bank bei der Systemwette?

Eine Bank ist ein Tipp, der in jeder Kombination des Systems enthalten ist. Verliert dieser Tipp, sind alle Kombinationen verloren.

Wie lässt sich die implizite Wahrscheinlichkeit einer Quote berechnen?

Teile 1 durch die Dezimalquote und multipliziere das Ergebnis mit 100. Eine Quote von 2,50 entspricht so einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent.

Wie kommt der Buchmacher auf seine Quoten?

Ausgehend von der eingeschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt sich die faire Quote, indem 100 durch diese Wahrscheinlichkeit geteilt wird. Die reale Quote liegt tiefer, weil der Buchmacher die faire Quote mit einem Wert unter 1 multipliziert.

Was bedeutet „2 aus 3“?

Bei einem System „2 aus 3“ werden aus drei Tipps drei Zweier-Kombinationen gebildet. Dadurch kann eine Teilkombination gewinnen, auch wenn nicht alle Tipps richtig sind.

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Inhalt erstellt vom Team «onlinewettenhub.com»