Du trennst Matchtipp und Turniersieg sauber voneinander

Updated November 2026
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Eine Matchwette bezieht sich auf eine Begegnung, eine Turnierwette auf den Gesamtsieger des Events.

Tennisplatz in der Schweiz mit geschlossenem Laptop, Wettscheinen und Turnierkugeln

ATP Miami: Turnierwetten und einzelne Matches auseinanderhalten

Wer auf ATP Miami wetten möchte, sollte zuerst klären, worauf sich die Prognose bezieht. Eine Wette auf ein einzelnes Match betrifft dessen Ausgang. Eine Turnierwette zielt dagegen auf den Gesamtsieg: Du legst dich darauf fest, welcher Spieler das gesamte ATP-Event gewinnt. Das sind unterschiedliche Wettfragen mit unterschiedlichen Zeiträumen. Ein richtiger Tipp zum Sieger einer Begegnung ist noch keine Vorhersage des Turniersiegers.

Bei einer Matchwette wird die einzelne Begegnung zum Bezugspunkt der Prognose. Das Ergebnis steht fest, wenn das Match entschieden ist. Eine Turnierwette bleibt dagegen über mehrere Begegnungen hinweg offen und wird erst durch den Gesamtsieger des Events entschieden. Wer die beiden Märkte verwechselt, kann also eine korrekte Einschätzung zu einem Match abgeben und dennoch mit einer Turnierprognose falschliegen. Umgekehrt sagt ein Tipp auf den späteren Turniersieger nicht automatisch etwas darüber aus, wie eine bestimmte Begegnung endet.

Für ATP Miami kommt eine vorgelagerte Prüfung hinzu: Das Turnier darf in der Schweiz nur dann bewettet werden, wenn genau diese Veranstaltung auf der Liste der Gespa aufgeführt ist. Der Name eines Turniers oder die Tatsache, dass es sich um ein ATP-Event handelt, genügt dafür nicht. Entscheidend ist der Eintrag der konkreten Veranstaltung. Prüfe ihn, bevor du einen Wettansatz auf ein einzelnes Match oder den Turniersieg planst. Fehlt das Event auf der Liste, ist es hier nicht bewettbar.

Auch innerhalb eines zugelassenen Events lohnt es sich, den Wettschein genau zu lesen. Steht dort eine einzelne Begegnung im Mittelpunkt, bezieht sich die Prognose auf dieses Match. Ist der Gesamtsieg des Turniers Gegenstand des Tipps, handelt es sich um eine Turnierwette. Bei dieser bleibt die Vorhersage so lange bestehen, bis sich im Wettbewerb herausstellt, wer das Event gewinnt. Die Formulierung des Wettmarkts sollte deshalb klar erkennen lassen, ob ein Match oder der Turnierausgang gemeint ist.

Der längere Zeithorizont einer Turnierwette kann die Einschätzung zusätzlich erschweren: Der Tipp muss sich nicht nur auf einen einzelnen Spielausgang beziehen, sondern auf den Gesamtsieger. Für die Entscheidung, ob du dich mit einer Prognose befassen willst, sind daher zwei Punkte getrennt zu prüfen: Ist ATP Miami auf der Gespa-Liste verzeichnet, und bezieht sich der gewünschte Markt auf ein Match oder auf den Gesamtsieg?

Was 2026 bei ATP-Wetten in der Schweiz gilt

Für Online-Sportwetten um Geld gilt in der Schweiz ein begrenzter Zulassungsrahmen: Sie dürfen nur von Schweizer Anbietern mit offizieller Bewilligung angeboten werden. Eine Lizenz aus einem anderen Land reicht dafür nicht aus. Ein ausländischer Wettanbieter wird also nicht dadurch zugelassen, dass er in seinem Sitzstaat legal arbeitet oder seine Website auch Schweizer Kundschaft anspricht.

Bewilligte Sportwetten werden von Swisslos Sporttip und Loterie Romande angeboten. Wenn du ein Angebot prüfst, sollte deshalb zuerst klar sein, wer dahintersteht und ob dieser Anbieter in der Schweiz zugelassen ist. Eine deutschsprachige Website, die Darstellung in Schweizer Franken oder ein passendes Tennisangebot belegen für sich genommen keine Schweizer Bewilligung. Auch ein sichtbarer Hinweis auf eine ausländische Lizenz ändert daran nichts.

Das ist für ATP-Wetten praktisch relevant, weil ein Wettangebot auf ein internationales Turnier nicht automatisch bedeutet, dass jeder Anbieter es hier rechtmässig annehmen darf. Entscheidend ist nicht allein, ob ein Match auf der Website auftaucht, sondern ob das Angebot von einem bewilligten Schweizer Anbieter stammt. Für einzelne Veranstaltungen gelten zudem besondere Beschränkungen; die Zulassung eines Anbieters macht nicht automatisch jedes Sportereignis wettbar.

Bei nicht bewilligten Online-Wetten besteht das Risiko, den eingesetzten Betrag zu verlieren. Ein ansprechend gestaltetes Angebot oder eine vermeintlich günstige Quote beseitigt dieses Risiko nicht. Ebenso solltest du eine ausländische Lizenz nicht mit einer Erlaubnis für den Schweizer Markt verwechseln. Die rechtliche Grundlage richtet sich nach dem Ort, an dem die Wette angeboten wird, und nicht bloss danach, wo der Anbieter seinen Sitz hat.

Für dich ergibt sich daraus ein einfacher erster Prüfschritt: Kläre vor dem Wettabschluss, ob das Angebot von Swisslos Sporttip oder Loterie Romande stammt. Erst danach ist es sinnvoll, die Einzelheiten eines ATP-Markts zu betrachten. Die Bewilligung beantwortet allerdings nicht jede Frage zum konkreten Tipp: Sie sagt weder etwas über dessen Ausgang aus noch macht sie Sportwetten zu einer Geldanlage oder zu einer verlässlichen Einnahmequelle. Ein verlorener Wettansatz kann vollständig weg sein; zusätzliche oder höhere Wetten sind kein verlässlicher Weg, einen Verlust auszugleichen.

Der rechtliche Rahmen gilt für Online-Sportwetten allgemein und ist nicht auf Tennis beschränkt. Für ATP-Wetten bleibt die Schweizer Zulassung daher die grundlegende Voraussetzung, bevor du ein konkretes Angebot in Betracht ziehst.

ATP-Wettanbieter in der Schweiz vergleichen

Für ATP-Wetten zählen zunächst die angebotenen Turnier- und Matchmärkte sowie die Quoten für einzelne Begegnungen und Turniersiege. Vergleiche ausserdem, ob Livewetten, Statistiken oder Cash-out verfügbar sind. Bei Ein- und Auszahlungen helfen dir Zahlungsmethoden, Mindestbetrag und Bearbeitungsdauer beim Abwägen. Prüfe auch Bonusangebote und ihre Bedingungen, falls du sie einbeziehst. Verlustlimiten, Pausen und Selbstausschluss geben zusätzliche Anhaltspunkte für verantwortungsvolles Spielen.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa Cash-out, iOS-App
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
22BET — — — Visa, Mastercard, Skrill, Neteller Livewetten, E-Sport, Virtuelle Sportarten, Casino
Casinozer — 24–48 Stunden nach Verifizierung — — E-Sport, Casino
Gransino — bis zu 3 Werktage 10 CHF Bitcoin, Ethereum —
Slotoro Wiraon B.V. (Willemstad, Curaçao) — — Visa, Mastercard, Maestro, Skrill, Neteller … E-Sport, Casino, Live-Casino
Gamdom Moon Revolution Limitada 5 Minuten bis 1 Stunde — Bitcoin, Ethereum, USDT, USDC, BNB … Krypto-Zahlungen
Vegas Now Just Entertainment B.V. — 20 CHF — —
Cazeus — — 10 CHF Visa, Mastercard, Paysafecard Casino, Live-Casino
MalinaCasino — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte —

Jouez Sport

Jouez Sport verbindet Cash-out mit einer iOS-App. Der Betreiber ist die Loterie Romande; das Angebot ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind mit TWINT oder Visa möglich. Bei Auszahlungsanträgen von Montag bis Donnerstag dauert es bis zu drei Werktage, bei Anträgen von Freitag bis Sonntag bis zu sechs Werktage. Für verantwortungsvolles Spielen kannst du Verlustlimiten setzen oder vorübergehend für einen Zeitraum von einem Tag bis sechs Monaten aussteigen.

Sporttip

Sporttip bietet Livewetten und Live-Statistiken sowie Apps für iOS und Android. Betreiber ist die Swisslos Interkantonale Landeslotterie; die Lizenz wird von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) erteilt. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Als Zahlungsmethoden stehen TWINT, PostFinance und Kreditkarte zur Verfügung. Auszahlungen dauern fünf bis zehn Arbeitstage. Du kannst Verlustlimiten für einen Tag, sieben Tage und 30 Tage festlegen; sie gelten separat für Sporttip. Eine freiwillige Spielsperre lässt sich für einen Zeitraum von einem bis 180 Tagen setzen, alternativ ist eine unbefristete Spielsperre möglich.

22BET

22BET kombiniert Livewetten mit E-Sport, virtuellen Sportarten und Casino-Angeboten. Beim verantwortungsvollen Spielen kannst du den Account schliessen oder das Glücksspiel einschränken lassen. Dafür stehen Zeiträume von einem Monat, sechs Monaten oder einem Jahr zur Verfügung. Die Kombination aus Livewetten und weiteren Produktbereichen gibt dem Angebot unterschiedliche Schwerpunkte; für ATP-Wetten lohnt es sich, die konkreten Märkte und Quoten vor dem Tipp zu prüfen.

Casinozer

Casinozer hebt E-Sport und Casino als Produktbereiche hervor. Nach der Verifizierung werden Auszahlungen innerhalb von 24 bis 48 Stunden bearbeitet. Damit ist die genannte Auszahlungsdauer ein klarer Anhaltspunkt beim Vergleich. Für ATP-Wetten solltest du die konkreten Match- und Turniermärkte sowie die dazugehörigen Quoten prüfen und die angebotenen Bereiche im Blick behalten.

Gransino

Gransino setzt bei den Zahlungsmethoden auf Bitcoin und Ethereum. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF, und Auszahlungen dauern bis zu drei Werktage. Damit kannst du beim Abwägen sowohl die verfügbaren digitalen Währungen als auch den erforderlichen Einstiegsbetrag berücksichtigen. Für ATP-Tipps kommt es zusätzlich darauf an, welche Begegnungen und Turniermärkte tatsächlich angeboten werden und wie die Quoten ausfallen.

Slotoro

Slotoro verbindet E-Sport, Casino und Live-Casino mit mehreren Zahlungsoptionen. Als Betreiber ist Wiraon B.V. mit Sitz in Willemstad, Curaçao, genannt. Zu den Zahlungsmethoden zählen Visa, Mastercard, Maestro, Skrill und Neteller. Im Profil stehen Einzahlungslimits, Abkühlphasen und Selbstausschluss als Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen zur Verfügung. Diese Kombination macht Zahlungsarten und Spielerschutzfunktionen zu konkreten Vergleichspunkten neben den genannten Produktbereichen.

Gamdom

Gamdom zeichnet sich durch Krypto-Zahlungen aus, darunter Bitcoin, Ethereum, USDT, USDC und BNB. Betreiber ist Moon Revolution Limitada. Auszahlungen dauern zwischen fünf Minuten und einer Stunde. Für eine Spielpause kannst du einen Selbstausschluss von einem, fünf oder acht Tagen wählen; eine längere Pause lässt sich über eine Kontoschliessung durch den Support erreichen. Bei ATP-Wetten solltest du die angebotenen Märkte und Quoten für Matches und Turniere gesondert betrachten.

Vegas Now

Vegas Now verlangt eine Mindesteinzahlung von 20 CHF. Betreiber ist Just Entertainment B.V. Der Mindestbetrag gibt dir einen konkreten Vergleichspunkt für den Einstieg. Bei ATP-Wetten kommt es daneben darauf an, welche Match- und Turniermärkte verfügbar sind und wie die Quoten gestaltet sind. So lässt sich der Einsatzrahmen zusammen mit dem Angebot für einzelne Begegnungen betrachten.

Cazeus

Cazeus verbindet Casino und Live-Casino mit einer Mindesteinzahlung von 10 CHF. Als Zahlungsmethoden stehen Visa, Mastercard und Paysafecard zur Verfügung. Der Mindestbetrag und die Auswahl an Zahlungswegen sind konkrete Punkte für den Vergleich. Wenn du ATP-Wetten betrachtest, zählen daneben die angebotenen Märkte für Matches und Turniere sowie die jeweiligen Quoten.

MalinaCasino

MalinaCasino bietet PlayID und Kreditkarte als Zahlungsmethoden. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF; Auszahlungen dauern bis zu drei Werktage. Damit lassen sich Zahlungsweg, Einstiegshöhe und Auszahlungsdauer zusammen abwägen. Für ATP-Wetten solltest du zusätzlich die konkreten Match- und Turniermärkte sowie die dazugehörigen Quoten berücksichtigen, etwa wenn du Einzelbegegnungen mit Turniertipps vergleichst.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Für ATP-Wetten entscheidet zuerst, welche Match- und Turniermärkte samt Quoten du findest. Danach kannst du Zahlungswege, Mindestbeträge und Auszahlungsdauer gegenüberstellen. Livewetten, Statistiken, Cash-out und Spielkontrollfunktionen ergänzen den Vergleich dort, wo sie angeboten werden. Bonusangebote solltest du nur anhand ihrer Bedingungen bewerten; die passende Gewichtung hängt davon ab, was dir wichtig ist.

Sieg-, Satz- und Über/Unter-Wetten beim ATP-Tennis

ATP-Wetten können sich auf den Ausgang eines Matches oder auf einzelne Ereignisse während der Partie beziehen. Vor dem Tipp lohnt es sich deshalb, genau zu lesen, was der Wettmarkt abfragt: Wer gewinnt, wie endet ein Satz oder bleibt die Gesamtzahl der Spiele unter beziehungsweise über einem festgelegten Schwellenwert? Diese Märkte beziehen sich auf unterschiedliche Teile des Matchverlaufs und haben entsprechend verschiedene Bedingungen für ein richtiges Ergebnis.

Die einfachste Variante ist die Siegwette. Du tippst darauf, welcher Spieler das Match gewinnt; bei einem Doppel kann der Tipp stattdessen auf das siegreiche Team gehen. Entscheidend ist dabei der Matchausgang, nicht, wie knapp oder deutlich der Sieg zustande kommt. Ein Tipp auf einen Spieler ist daher etwas anderes als eine Vorhersage zum Satzverlauf. Geht das Match an den anderen Spieler, ist die Vorhersage falsch und der Wettansatz kann verloren sein.

Satzwetten richten den Blick auf das Ergebnis innerhalb einzelner Sätze. Je nach angebotenem Markt kann die Prognose das genaue Endergebnis hinsichtlich der gewonnenen Sätze betreffen. Das verlangt mehr als die Wahl eines Matchsiegers: Auch wenn der favorisierte Spieler die Partie gewinnt, kann ein Tipp auf den Satzverlauf danebenliegen. Lies deshalb die Bezeichnung des Markts sorgfältig und prüfe, ob tatsächlich das genaue Satzergebnis gefragt ist.

Siegwette

Du tippst darauf, welcher Spieler oder welches Team das Match gewinnt, unabhängig vom Satzverlauf.

Satzwette

Die Prognose bezieht sich auf das genaue Ergebnis der gewonnenen Sätze innerhalb einer Partie.

Über/Unter-Wette

Du sagst voraus, ob die Gesamtzahl der Spiele oder Sätze einen bestimmten Schwellenwert über- oder unterschreitet.

Über/Unter-Wetten beziehen sich auf die Gesamtzahl der Spiele oder Sätze. Du sagst voraus, ob diese Zahl einen vorgegebenen Wert über- oder unterschreitet. Der Tipp hängt damit nicht zwingend davon ab, welcher Spieler gewinnt. Ein langes Match kann für einen solchen Markt anders ausgehen als ein klarer Sieg, doch ausschlaggebend bleibt allein die im Wettangebot definierte Zählweise und Grenze. Welche davon gilt, sollte vor dem Bestätigen der Wette eindeutig sein.

Auch innerhalb derselben Partie können unterschiedliche Ereignisse Gegenstand eines Wettmarkts sein. Tenniswetten beschränken sich also nicht auf die Frage nach dem Matchsieger: Ein Tipp kann den Gesamtverlauf, einen Satz oder die Zahl der Spiele betreffen. Bei Livewetten kommen während des laufenden Matches weitere Prognosemöglichkeiten hinzu. Der Spielverlauf und das Momentum können sich kurzfristig ändern; ein aktueller Zwischenstand ist deshalb keine verlässliche Vorhersage des Endes.

Vor dem Abschluss solltest du den Markt und seine Bedingungen auseinanderhalten: Eine Siegwette fragt nach dem Gewinner, eine Satzwette nach dem Satzresultat und eine Über/Unter-Wette nach einer Gesamtzahl im Verhältnis zu einer Grenze. So lässt sich erkennen, worauf sich dein Tipp tatsächlich bezieht und welches Ereignis eintreten muss, damit er als richtig gilt.

ATP-Masters-Quoten lesen und einordnen

Eine Quote beschreibt, wie eine mögliche Auszahlung im Verhältnis zum Wettansatz steht. Für die Rechnung wird der Wettansatz mit der Quote multipliziert; der ursprüngliche Betrag ist in der Auszahlung bereits enthalten. Der Nettogewinn ist kleiner: Er ergibt sich, indem du die Quote um eins verringerst und das Ergebnis mit dem Wettansatz multiplizierst. So lassen sich Auszahlung und tatsächlicher Gewinn auseinanderhalten, bevor du einen Tipp bestätigst.

Ein Rechenbeispiel ohne konkrete Beträge: Bei einer Quote von drei würde die mögliche Auszahlung dem Dreifachen des Wettansatzes entsprechen. Der Nettogewinn läge beim Doppelten des Ansatzes, weil der ursprüngliche Betrag in der Auszahlung steckt. Die Quote selbst ist also keine Gewinnsumme, sondern ein Faktor für die Berechnung. Auch eine hohe Quote sagt nicht, dass ein Gewinn wahrscheinlich oder sicher ist.

Für ATP-Masters-Wettquoten beziehen Buchmacher unter anderem die aktuelle Form eines Spielers ein. Dazu können Ergebnisse und Leistungen aus jüngeren Matches zählen. Ebenfalls relevant ist die Weltranglistenposition: Sie gibt einen Anhaltspunkt für die bisherige sportliche Leistungsfähigkeit, ersetzt aber keine Einschätzung des konkreten Duells. Eine hohe Platzierung entscheidet ein einzelnes Match nicht automatisch.

Hinzu kommt die Head-to-Head-Statistik, also der Vergleich früherer Begegnungen der beiden Spieler. Sie kann Hinweise auf wiederkehrende Muster liefern, muss aber im Zusammenhang mit den übrigen Informationen gelesen werden. Frühere Resultate sind keine Garantie dafür, dass sich ein ähnlicher Verlauf wiederholt. Form, Ranglistenposition und direkte Duelle wirken gemeinsam auf die Einschätzung; kein einzelner Wert erzählt die ganze Geschichte.

Beim Vergleich zweier Quoten solltest du darauf achten, dass sie sich auf dieselbe Prognose beziehen. Eine Zahl allein erlaubt sonst keinen sinnvollen Vergleich. Auch die mögliche Auszahlung sagt nichts darüber aus, wie wahrscheinlich das zugrunde liegende Ergebnis ist. Sie zeigt lediglich, was sich aus Wettansatz und bestätigter Quote rechnerisch ergibt. Für die Abrechnung zählt grundsätzlich die Quote, die beim tatsächlichen Abschluss der Wette bestätigt wurde.

Die Einschätzung des Buchmachers bleibt eine Bewertung und kann sich ändern, wenn neue Informationen zur Verfügung stehen oder sich die Marktlage verändert. Prüfe deshalb die angezeigte Quote unmittelbar vor dem Abschluss und rechne mit genau dieser Zahl. Verlass dich bei einer Entscheidung nicht allein auf den Ranglistenplatz oder eine Serie früherer Siege: Beide können Orientierung geben, lassen aber offen, wie der nächste Gegner und das konkrete Match einzuschätzen sind.

ATP-Finals-Wettquoten: Turniersieg statt Matchtipp

Bei den ATP Finals kann sich ein Tipp auf zwei unterschiedliche Fragen beziehen: Wer gewinnt ein bestimmtes Match, oder welcher Spieler holt den Titel des gesamten Turniers? Die erste Variante ist eine Siegerwette auf eine einzelne Begegnung. Eine Turniersiegerwette richtet sich dagegen auf den Gesamtsieg und gehört zu den Langzeitwetten, weil sich ihr Gegenstand über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Die Bezeichnung des Wettmarkts ist deshalb entscheidend. Steht dort der Sieger eines Matches im Mittelpunkt, wird die Auswahl mit dem Ausgang dieser Begegnung abgerechnet. Bei einer Wette auf den Turniersieg zählt hingegen, wer am Ende als Gesamtsieger feststeht. Eine gute Quote auf einen Matchtipp sagt somit nichts darüber aus, ob dieselbe Person auch als Turniersieger ausgewählt werden sollte: Es sind verschiedene Prognosen mit verschiedenen Bezugspunkten.

Wer die Wettquoten zu den ATP Finals betrachtet, sollte zunächst prüfen, ob die Auswahl auf ein einzelnes Spiel oder auf den Turnierausgang zielt. Die angezeigte Quote allein erklärt nicht, was genau gewettet wird. Entscheidend ist die Marktbezeichnung und die dazugehörige Auswahl. So lässt sich vermeiden, einen Matchtipp für eine Prognose auf den Titel zu halten oder umgekehrt.

Der längere Zeithorizont verändert auch die Art der Überlegung. Bei einer Turnierwette geht es nicht nur darum, einen einzelnen Matchausgang vorherzusagen, sondern um den Gesamtsieg bei einem ATP-Event. Eine solche Auswahl bleibt an das Turnierergebnis gebunden; eine einzelne gewonnene Begegnung ist noch nicht gleichbedeutend mit dem Titelgewinn. Umgekehrt kann ein Matchtipp richtig sein, ohne dass der ausgewählte Spieler später das Turnier gewinnt.

Bevor du einen Wettansatz bestätigst, lies daher den vollständigen Namen des Markts und prüfe, ob tatsächlich der Turniersieger gemeint ist. Achte ebenso darauf, ob du eine bestimmte Spielerin oder einen bestimmten Spieler auswählst oder ob die Wette ausdrücklich einen Matchsieger betrifft. Die Unterscheidung klingt schlicht, verhindert aber einen grundlegenden Irrtum: Der Titel eines Turniers und der Sieg in einer einzelnen Partie sind nicht dasselbe Ereignis.

Langzeitwetten im Tennis können sich auf den Gesamtsieger eines Turniers beziehen. Bei den ATP Finals bedeutet das, dass die Prognose den gesamten Wettbewerb betrifft und nicht mit dem Ausgang eines einzelnen Matches erledigt ist. Wer eine solche Wette auswählt, sollte die längere Bindung an den Turnierverlauf berücksichtigen und die Quote nur zusammen mit dem konkreten Wettmarkt beurteilen.

Was ist der Unterschied zwischen einer ATP-Matchwette und einer Turnierwette?

Bei einer Matchwette tippst du auf den Ausgang einer einzelnen Begegnung. Bei einer Turnierwette sagst du voraus, welcher Spieler das gesamte Event gewinnt.

Welche ATP-Turniere darf ich in der Schweiz bewetten?

Du darfst ein ATP-Turnier nur bewetten, wenn die konkrete Veranstaltung auf der Gespa-Liste steht. Prüfe den Eintrag, bevor du deinen Tipp abgibst.

Welche Anbieter sind für ATP-Wetten in der Schweiz bewilligt?

Bewilligte Sportwetten werden von Swisslos Sporttip und Loterie Romande angeboten. Eine ausländische Lizenz allein berechtigt nicht dazu, Online-Sportwetten in der Schweiz anzubieten.

Auf welche Ereignisse kann ich bei ATP-Tennis wetten?

Du kannst etwa auf den Matchsieger, ein genaues Satzergebnis oder darauf tippen, ob die Gesamtzahl der Spiele über oder unter einem Schwellenwert liegt. Möglich sind auch Spezialwetten, zum Beispiel darauf, ob ein Tiebreak gespielt wird.

Kann ich während eines ATP-Matches noch eine Wette platzieren?

Ja, bei Live-Wetten kannst du während des laufenden Matches auf verschiedene Ereignisse setzen. Im Unterschied dazu werden Pre-Match-Wetten vor Beginn des Wettkampfs abgegeben.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «onlinewettenhub.com»